severgütung gesunken ist, gaben auch die Preise für Fotovoltaik- Module nach.
Besonders drastisch übrigens im Jahr 2009, als die Preise für Solaranlagen im Jah- resverlauf um rund 20 Prozent zurückgingen, wie eine Umfrage des Portals Photovoltaikumfrage.
de ergab.
Das Bundesumweltmi- nisterium spricht sogar von einem Preisrückgang von 30 Prozent.
Solaranlagen waren aber schon vor 2009 rentabel.
Wer im ver- gangenen Jahr eine Anlage in Be- trieb nahm, durfte sich allerdings über eine besonders hohe Rendite freuen.
Eigenheim-Besitzer, die ab dem 1.
Oktober eine Anlage in Betrieb nehmen, erhalten noch rund 33 Cent pro eingespeister Kilowattstunde Solarstrom vom örtlichen Energieversorger.
Und das garantiert 20 Jahre lang plus das Jahr der Inbetriebnahme.
Zum Vergleich: Für die im Jahr 2009 installierten Anlagen betrug die Vergütung noch rund 43 Cent, also etwa ein Viertel mehr.
Durch den Preisrückgang bei Fotovolatik- Anlagen sind jedoch auch neu montierte Anlagen weiterhin rentabel: Eine typische Anlage auf dem Einfamilienhausdach mit einer Leistung von fünf Kilowatt Peak (KWp) erwirtschaftet inner- halb des Förderzeitraums rund 30.000 Euro.
Der typische Preis für eine Fünf-KWp-Anlage liegt bei rund 15.000 Euro.
Hausbesitzer, die ihren Solarstrom zum Teil selbst verbrauchen, pro- fi tieren zudem von einer Sonder- regelung: Für den selbst genutzten Solarstrom gibt es eine Förderung von rund 21 Cent pro Kilowatt- stunde.
Zudem spart man die rund 20 Cent, die für konventionellen Strom zu zahlen wären.
Selbst- verbraucher haben damit einen finanziellen Vorteil gegenüber denjenigen, die ihren Solarstrom ausschließlich ins Netz einspeisen.
Voraussetzung ist laut Erneuer- bare-Energien-Gesetz (EEG) allerdings, dass der Eigenheim- besitzer insgesamt mindestens 30 Prozent seines erzeugten Solar- stroms selbst verbraucht – liegt der Selbstverbrauch darunter, ist die Förderung um einige Cent geringer.
Solarstrom: Trotz weiterer Kürzung könnte sich die An- schaffung noch immer lohnen! Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall