und Beruhigungsmittel) • verminderte geistige Leistungs fähigkeit, z.B.
bei Alzheimer • ungeeignete Wohnumgebung Was man vorbeugend tun kann! Dem Schreckgespenst „Sturz“ mit all seinen möglichen Folgen steht man zum Glück keineswegs völlig hilflos gegenüber.
Im Ge- genteil.
Da viele Risiken bekannt sind, kann man sie auch aktiv bekämpfen.
Nutzen Sie die Be- wegungsmöglichkeiten, die der Alltag Ihnen bietet.
Wenn Sie die Treppe anstelle des Aufzugs nut- zen, stärken Sie Muskulatur und Kondition.
Lassen Sie Ihre Seh- kraft durch den Augenarzt prüfen und Ihre Brille oder Ihr Hörgerät kontrollieren.
Auch ein aktuelles Gespräch mit Ihrem Arzt bezüg- lich alternativer Medikamente ist von Vorteil.
Außerdem sollten Sie Ihre Wohnung auf mögliche Gefahren prüfen, denn eine „Si- chere Wohnung“ bietet Ihnen eine Vielzahl an vorbeugenden Maßnahmen, auch ohne großen Umbau der Wohnung.
Sturzrisiken im Wohnbereich • Sind alle Räume und die Trep- pen gut ausgeleuchtet? • Ist die Treppe frei begehbar? • Steht das Bett stabil? • Ist ein Lichtschalter vom Bett aus erreichbar? • Ist der Boden vor dem Bett rutschfest? • Ist das Bad geräumig genug, um Gehhilfen benutzen zu kön- nen? • Sind bei kleinem Bad stabi- le Handläufe und Haltestangen vorhanden? • Ist ggf.
der WC-Sitz erhöht? • Ist ein Einstieg in die Badewan- ne gefahrlos möglich? • Ist die Badewanne mit einer Gummimatte gegen die Rutsch- gefahr gesichert? • Ist Duschen im Sitzen möglich? • Sind alle Teppiche, Läufer oder Brücken rutschfest (z.B.
mit ent- sprechender Unterlage) fixiert? • Sind Unebenheiten ausgegli- chen sowie schadhafte Boden- beläge repariert? • Haben die Stühle Armlehnen? vermindern! Quelle: BKK VOR ORT