
Geschichte zum Anfassen auf dem dritten Hamburger Wikingermarkt.
1 1/2 Seiten Tom Krausz Wikinger auf dem Siemers’schen Hof Auch im Mai kann der Siemers’sche Hof, Bergstedter Markt 1, wieder mit etlichen Events aufwarten.
Am 9.
und 10.
8 MAGAZIN und Verdi gekommen ist, und dann folgen wir seinen Lebens- spuren in seiner Heimat, die ich passend bebildert habe.“ Dabei habe er sich dem Musiker extrem genähert.
„In seinem Landhaus mit wunderbarem Park stehen sein Klavier, auf dem er kom- poniert hat, und sein Bett.
Sehr vieles ist noch original erhalten, etwa seine sehr teuren Kutschen.“ Trotz seines wirtschaftlichen Er- folges habe er sich aber nicht als Komponist, sondern als Bauer gesehen, der Schinken produziert und Landgüter gehabt hat.
In Italien sei den beiden bei ihren Recherchen Verdis Geist begeg- net, erklärt Krausz, zumindest musikalisch.
„Möglicherweise aber auch wirklich“, gesteht der Fotograf schmunzelnd, „es ist echt verrückt.
In Mailand, kurz bevor wir eine seiner Opern besu- chen wollten, haben wir in einem Café einen Espresso getrunken, als draußen ein Mann vorbeiging, der 100 Prozent aussah wie Ver- di.
Mit Hakennase und weißem Haar.
Wir haben uns ungläugig angeschaut und sind rausgestürzt.
Aber der Mann war weg.“ Real begegnet man ihm im Norden Italiens auf jeden Fall aber wirk- lich noch, und zwar auf Schritt und Tritt: Sein Konterfei ziert Zu- ckertütchen, Postkarten sowie alte Geldscheine und vieles mehr.
Au- Büste Giuseppe Verdis im Garten des elterlichen Gast- hauses in Roncole Verdi.
Verdis Spuren Ein Alstertaler auf Fortsetzung von Seite 7