92 MAGAZIN HIMMLISCH SCHLAFEN Es wird viel darüber gewitzelt, aber genauso oft wird es ver- schwiegen und die Auswirkungen werden unterschätzt – das Schnar- chen.
30 Millionen Deutsche kennen im Alltag die Probleme, die sich aus der nächtlichen Ru- Schnarchen – erfolgreiche Hilfe beim Zahnarzt hestörung ableiten.
Dass sich jedoch hinter dem Schnarchen eine gravierende Krankheit, die Schlafapnoe, verbergen kann, ist weitgehend unbekannt.
Medizi- ner bezeichnen Schlafapnoe als den vorübergehenden Verschluss der Atemwege – solche Atem- pausen können in der Nacht bis zu 600 Mal auftreten.
Erstaunli- cherweise wird das Geschehen vom Betroffenen selbst oft nicht bemerkt.
Durch den Sauerstoff- mangel kommt es im Gehirn zu unterbewussten Weckreaktionen, durch die die Atmung wieder einsetzt.
Die Folgen reichen von Tagesmüdigkeit über morgend- liche Kopfschmerzen bis hin zu Bluthochdruck oder auch lebens- bedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Seit einigen Jahren hat sich in der Schnarchtherapie der Einsatz von Unterkieferprotrusionsschienen bewährt.
Diese Kunststoffschiene, die Sie nur während des Schlafens tragen, hält ganz einfach Ihren Unterkiefer vorn und somit die Atemwege frei.
Ohne operative Eingriffe oder langwierige Be- handlungen wird die Schiene in- dividuell angepasst und kommt sofort zum Einsatz.
Auch wenn Sie nicht an einer Schlafapnoe leiden, sondern „nur“ schnarchen, eignet sich die Schiene, um Ihnen eine lautlose und erholsame Nacht zu sichern.
Die beiden Zahnärzte Dr.
Manfred Kaufmann und Dr.
Bernd Dellwig von der Praxis „Zahnärzte Kauf- mann & Dellwig“, Hamburger Straße 97 in Ammersbek, haben sich als Mitglieder der Deut- schen Gesellschaft Zahnärztliche Schlafmedizin fortgebildet und setzen die Praxis mit großem Er- folg ein.
Mehr Infos gibt es unter Tel.: 040 60 55 07 60 und www.
praxis-kaufmanndellwig.de im Internet.
Dr.
Manfred Kaufmann und Dr.
Bernd Dellwig (re.) bieten eine Schnarchtherapie unter Einsatz von Unterkiefer- protrusionsschienen an.
Anzeige Anzeige Bei der Gestaltung ihrer Schlaf- zimmer setzen viele Deutsche noch immer auf achtlos Zu- sammengewürfeltes aus jenen Möbeln, die sich über die Jahre eben so angesammelt haben.
Schließlich bleiben die Ru- heräume – im Gegensatz zum Wohnzimmer – den meisten Be- suchern sowieso verschlossen.
Dabei ist klar, dass ein nachläs- sig eingerichtetes Schlafzimmer nicht den Grad von „Wellness“ bieten kann wie es ein sorgsam zusammengestelltes, ästhetisch ansprechendes vermag.
So wie die hier vorgestellten Erholungs- zentren in Schwarz-Weiß.
Wer meint, starke Kontraste stehen im Widerspruch zum ruhigen Ambiente eines Schlaf- zimmers, wird hier eines Bess- ren belehrt.
Wer klug kombiniert und ein gutes Auge hat, kann der Räumlichkeit eine zusätzliche Entspannungsdimension verlei- hen.
Wichtig ist, die Wucht der Kontraste durch große, ruhige Flächen abzumildern und ab und zu einen wohlkalkulierten Farb- tupfer einstreuen.
Dann ist die Wohlfühloase perfekt.
cl Foto: Hülsta Gute Idee: Ein paar cle- vere Farbtupfer wirken Wunder.
Fortsetzung von Seite 91 Scharfe Kontraste