
SENIOREN IM ALSTERTAL Tagespflege Poppenbüttel mit innovativem Programm In der Tagespflege Poppenbüttel (TaP), Poppenbütteler Bogen 2, gibt es keine Patienten, sondern Gäste.
Auf diese begriffliche Un- terscheidung wird in der TaP viel Wert gelegt.
Sie ist mit 60 Betreu- ungsplätzen und einer Fläche von 1.000 m² die größte Einrichtung ihrer Art in Deutschland.
Seit der neuen Pflegereform ist die Inan- spruchnahme von Tagespflege mehr oder weniger kostenneutral, weshalb die Nachfrage immer größer wird.
Die TaP bietet ih- ren pflegebedürftigen Gästen ein vielfältiges Programm.
Die Tagesgäste – überwiegend De- menzkranke und Schlaganfallpa- tienten – kommen meist zwei bis drei Mal die Woche.
Sie werden morgens vom hauseigenen Fahr- dienst abgeholt, tagsüber in der Tagespflege betreut und abends wieder nach Hause gebracht.
Ziel der Tagespflege ist es, pfle- gende Angehörige zu entlasten und eine Heimunterbringung der Erkrankten zu vermeiden.
Den Pflegebedürftigen, die zwischen 40 und 100 Jahren alt sind, wird schwerpunktmäßig neben grund- und behandlungspflegerischen Leistungen kreatives Arbeiten, Musiktherapie, Gymnastik und spielerisches Gedächtnistraining angeboten.
„Wir wollen mit dem Programm die Ressourcen un- serer Gäste aktivieren.
Das Ge- dächtnis, die Beweglichkeit, die Kreativität und die Motorik soll angeregt werden“, erzählt der TaP-Geschäftsführer Ekkehard Janas.
Diesbezüglich hat man sich innovative Gruppenangebote überlegt und eingeführt, unter an- derem das Programm „Jung hilft Alt“.
Die Idee dahinter: Schüler der Gesamtschule Poppenbüt- tel vermitteln einen Teil ihrer Computerkenntnisse den Gästen der Tagespflege.
Die Arbeit am Computer bringt den Pflegebe- dürftigen nicht nur Spaß, sondern fördert u.a.
auch ihre Koordina- tionsfähigkeit.
Weitere Infos zur TaP und dem Programm gibt es unter Tel.: 602 04 93 oder unter www.tap-ev.de.
ck Anzeige Im Projekt „Jung hilft Alt“ bringen Schüler den Gästen der Tagespflege den Umgang mit dem PC bei, um deren Koordinationsfähigkeit zu fördern.
Silvan Petri (re.) vermittelt Werner Wilhelm seine Computerkenntnisse.
im Alter deshalb nicht erstaunlich, dass in Deutschland, wo es immer mehr Frauen und Männer über 65 Jah- ren gibt, auch der Anteil älterer aktiver Autofahrer steigt.
Doch ältere Fahrer sind relativ häufig Hauptverursacher eines Unfalls.
Leider kann niemand gezwungen werden, sich einer Fahreignung zu unterziehen.
Deshalb sollten sich Senioren be- wusst sein, auf welche Weise das Alter die Fahrtüchtigkeit beein- trächtigen kann.
Nachlassende Sehkraft und abnehmendes Re- aktionsvermögen sind nur einige Beispiele.
Somit ist es ratsam, seinen Hausarzt um Beratung zu bitten sowie einen Augenarzt aufzusuchen und einen Hörtest machen zu lassen.
Von Vorteil wäre es in der Fahrschule die Fahreignung testen zu lassen und einen Auffrischungskurs zu belegen.
Manche Fahrschulen informieren sogar darüber, wie das Auto durch spezielle Um- bauten sicherer werden kann.
Im Einzelfall kann es notwendig sein, den Führerschein abzu- geben.
Hinweise auf mangelnde Fahrtüchtigkeit sind: ein zu geringes Tempo auf der Autobahn, denn wer hier 70 Kilometer pro Stunde fährt, stellt ein echtes Unfallrisiko dar häufiges Hupen der anderen Autofahrer Überfahren der roten Ampel Missachten oder zu spätes Be- achten des Vorfahrt-achten- Zeichens dichtes Auffahren aggressiver Fahrstil Nervosität und Ängstlichkeit an stark befahrenen Kreu- zungen Mehrere kleine Unfälle oder Beinahe-Unfälle in kurzer Zeit Die Beifahrer fühlen sich un- wohl und niemand möchte mitfahren.
• • • • • • • • • 73 Quelle:DAK